Bau der Sparkasse Vogtland Arena mit der Großschanze
Errichtung des Anlaufbauwerks
© Thomas Lenk

Bau der Sparkasse Vogtland Arena mit der Großschanze

Im Jahre 2003 begann der Bau der modernen Sparkasse Vogtland Arena am Nordost-Abhang des Schwarzberges (802 m) im Klingenthaler Ortsteil Brunndöbra. Bauherr und Eigentümer ist der Vogtlandkreis. „Wir realisieren diesen Bau nicht in Euphorie, aber in Freude und Zufriedenheit, der Region ihr Symbol, aber auch vor allem Kraft zurück zu geben.“, sagte der Landrat Dr. Tassilo Lenk. Der Bau der Sparkasse Vogtland Arena wurde vom Freistaat Sachsen kofinanziert.

Der Entwurf der Schanze in der Sparkasse Vogtland Arena als Ganzjahres-Sprunganlage des Büros m2r architecture – dem Architekturbüro der beiden Klingenthaler Axel und Jörg Rostock mit Moritz May – wurde mehrfach preisgekrönt. „Sie ist durch die günstige Lage am Nordhang im Winter lange nutzbar. Im Sommer ist sie mit Matten belegt. Genau diese Ganzjahresnutzung benötigen wir.“ freute sich der damalige DSV Cheftrainer Reinhard Heß. Seit ihrer Inbetriebnahme wurde die Sportstätte laufend optimiert, u. a. konnte eine gekühlte Anlaufspur installiert werden, die die Schanze witterungsunabhängig sprungfähig macht. Den Bau der SVoparkasse Vogtland Arena überwachten vor Ort eine Arbeitsgemeinschaft aus dem Büro des Klingenthaler Ingenieurs Rüdiger Schunk – Bauprojekt Schunk – mit der Firma Greiner Ingenieure aus Donaueschingen.

Nach 31-monatiger Bauzeit wurde die Schanze durch den Klingenthaler Kevin Röder am 21. Dezember 2005 vor 10.000 begeisterten Zuschauern „eingesprungen“. Im Rahmen des FIS Sommer Grand Prix Nordische Kombination wurde sie am 27. August 2006 durch die Nordisch Kombinierten Björn Kircheisen und Lukas Rypl vom Vogtländischen Skiclub Klingenthal e. V. (VSC) offiziell eingeweiht.

 
Die Geschichte beginnt 1932 …
Meisels Plan der „Böller-Schanze“ in „Bad Mittelberg – die Metropole im Wintersport-Gebiet Klingenthal–Aschberg“
© Archiv Klingenthal Magazin

Die Geschichte beginnt 1932 …

… als am 13. März des Jahres Howard Willie Meisel das Projekt einer Schanze am Schwarzberg vorlegt, mit dem Ziel die Olympischen Spiele 1936 darauf auszutragen. Die Schanze sollte in etwa an der Stelle entstehen, an der heute die neue Schanze gebaut wird. Schon damals erkannt man die günstige Lage des Hanges mit seiner Nordlage und dem „kalten Fleck“ im Tal der Brunndöbra. Mit der Vergabe der Olympischen Spiele an Garmisch-Partenkirchen gerät das Projekt in Vergessenheit.
 

Fabrikant wollte 1932 Riesenschanze bauen

Der Fabrikant Howard Willie Meisel legte 1932 dem Gemeinderat Brunndöbra ein entsprechendes Projekt vor. Der Klingenthaler Historiker Kurt Kauert stieß durch Zufall 1990 auf die Unterlagen. Für die Anlage stand ein nutzbarer Höhenunterschied von 130 Metern zur Verfügung. Meisel plante eine Schanze mit einem 110 Meter langen Anlauf und einem K-Punkt von 150 Metern- aus heutiger Sicht also eine Flugschanze. Ein gigantisches Vorhaben zur damaligen Zeit, wenn man in Rechnung stellt, dass 1932 der Weltrekord im Skispringen bei 82 Metern stand, aufgestellt in jenem Winter vom Kanadier Robert Lymburne in Rovelstoke (Kanada).

Harald Willie Meisel versprach sich vom Bau der „Böllerschanze“, wie er sie nannte, eine Belebung von Handel, Gewerbe und Verkehr im Aschberggebiet.

Deutschland war damals von der Weltwirtschaftskrise besonders hart betroffen. Die Bauarbeiten sollten vom Arbeitsdienst übernommen werden, eine Organisation, mit deren Hilfe man in der Weimaer Republik die Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Meisel hatte bei seinem Projekt auch die Olympischen Spiele 1936 im Blick. „Es darf jedoch keine Zeit verloren werden. Schon im nächsten Winter muss man zeigen, wo die schönste, beste Weltrekordschanze für die große Olympiade im Jahre 1936 zur Verfügung steht. Auf zum Kampf gegen Partenkirchen, dass durch unsere besseren Anlagen verlieren muss“ schrieb er. Meisel plante , wie den Schriftstücken zu entnehmen ist, gleichzeitig Anlagen für Eishockey, Bob und Rodeln. Diese Unterlagen konnte Kurt Kauert bislang nicht finden. Im gleichen Jahr entwarf Meisel übrigens auch das Projekt „Bad Mittelberg“, mit dem im Klingenthaler Raum unter Nutzung von den Wässern der Radiumquelle im Steinbachtal und der Beilehen-Quelle den westböhmischen Heilbädern eine "beachtenswerte Konkurrenz" entstehen sollte.

Howard Willie Meisel hat das Schanzenprojekt in Bezug auf die Größe noch einmal reduziert. Das Vorhaben fand die Zustimmung von Bürgermeister Schraps . Die Bereitstellung des Waldareals wurde aber durch den zuständigen Oberförster von Stieglitz und durch die Landesforstdirektion Dresden abgeleht. Die Vergabe der OlympischenSpiele 1936 an Garmisch-Partenkirchen erfolgte am 8. Juni 1933 in Wien. Die beiden Gemeinden Partenkirchen und Garmisch hatten im November 1932 beim Deutschen Olympiaausschuss die Unterstützung für ihre Bewerbung beantragt und auch erhalten. Das Projekt von Howard Willie Meisel war damit endgültig erledigt und geriet in Vergessenheit.

© Thorald Meisel

 
1959 entsteht die Große Aschbergschanze
Große Aschbergschanze
© Archiv VSC

1959 entsteht die Große Aschbergschanze

Im Mai des Jahres 1957 begann man mit dem Bau der Großen Aschbergschanze in Steinbachtal. Harry Glaß errang ein Jahr vorher die erste olympische Medaille eines Deutschen im Skispringen in Cortina d’ Ampezzo. Schon am 1. Februar 1959 fand vor 70.000 Zuschauern und in dichtem Schneetreiben die Weihe der Schanze statt. Den Weihesprung vollzieht Harry Glaß. 23 Jahre später erinnert er sich im „Deutschen Sportecho“ wie folgt an seinen Sprung: „Ich kam auf sage und schreibe 55 Meter. Lief dann auf dem stumpfen Hang bis 70 Meter, bis es mich vornüber in den Schnee warf“

Den Sprunglauf gewinnt Helmut Recknagel (Zella-Mehlis) vor Werner Lesser (Brotterode), Manfred Brunner (Klingenthal), Harry Glaß und dem Polen Zdislaw Hryniewick.

Die Schanze erlebte viele Wettkämpfe und Meisterschaften. 1986 fand der erste und einzige Weltcup im Steinbachtal statt. Matti Nykkänen (FIN) gewinnt den Wettbewerb, Klaus Ostwald wurde Vierter. Der letzten Schanzenrekord bleibt Jens Weißflog vorbehalten.

Am 26. September 1990 wird die Anlaufbahn gesprengt, ein Jahr darauf der restliche Turm und der Lift. Der fast schon sicher geglaubte Wiederaufbau (Rekonstruktion) scheitert in der sächsischen Staatskazlei im Jahre 1992. Im gleichen Jahr wird der "Förderverein zum Wiederaufbau der Aschbergschanze" gegründet. Er kämpft aufopferungsvoll um seine Ziele. Er erwirbt das Areal der „Asch“ und baut am Gegenhang Schanzen für den Nachwuchs, die heute die einzigen Kinderanlagen sind.
 

Vogtland Arena – ein sportlicher Rückblick

Saison 2005/2006:
Am 09. September 2005 erlebt die Vogtlandarena ihren ersten Wettkampf. Unmittelbar am Schanzenareal ist der Start- und Zielbereich für den Laufwettkampf des 7. Internationalen Deutschen Sommercup in der Nordischen Kombination.
Die Sieger: Schüler 12 - David Welde - Landesskiverband Sachsen; Schüler 13 - Riccardo Stärker; Schüler 14 - Mark-Andre Möhring; Schüler 15 - Philipp Blaurock; Jugend 16 - Toni Schüler (alle Thüringer Skiverband); Offene Klasse - Patrik Chlum - Tschechischer Skiverband
Die Langlaufwettbewerbe der Aschbergskispiele können am 07. Januar 2006 wegen Schneebruchs nicht in Mühlleithen stattfinden. Stattdessen werden sie als Sprintwettkampf in der Vogtlandarena ausgetragen.
Am 25.02.2006  werden Jan Matura / Dukla Liberec (Herren) und Roman Koudelka / LSK Lomince (Junioren) Tschechische Meister. Der Weltcup-Führende Jakub Janda belegt vor ca. 8000 Zuschauern Platz 2. Einen Tag später springt Matura mit 143 m im Mannschafts- wettkampf Schanzenrekord.
Am 04./05. März 2006 finden zwei Weltcup "B" in der Nordischen Kombination statt. Es gewinnen Florian Schillinger (GER) und Ville Kähkönen (FIN). Im offiziellen Training stellt Sergej Maslennikov (RUS) mit 144 m einen neuen Schanzenrekord auf. Der Japan Taihei Kato springt im SPRINT - Wettkampf 147 m, stürzte aber.

Saison 2006/2007:
Seit dem 11. Juli 2006 läuft der Trainingsbetrieb auf der Schanze. Die Nordisch-Kombinierten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Rußland und Kasachstan sind die ersten Mannschaften die Trainingslehrgänge in der Vogtlandarena durchführen.
Am 27. August 2006 wird erhält die Schanze im Rahmen des Sommer Grand Prix Nordische Kombination ihre offizielle Weihe. Weihespringer sind Björn Kircheisen und Lukaš Rypl. Im 3. Sprung des offiziellen Trainings springt der Franzose Jason Lamy Chappius 142,0 m (Schanzenrekord-Sommer). Bernhard Gruber (AUT) erreicht 144,5 m, konnte den Sprung aber nicht stehen.
Der Wettkampf wird als Massenstart ausgetragen. Den Anstiegslauf zum Lämpelberg gewinnt Felix Gottwald (AUT) vor Sebastian Haseney und Marcel Höhlig. Mit Sprüngen von 126 m und 137,5 m entscheidet Björn Kircheisen die Nordische Kombination vor sich. Er gewinnt vor Ronny Ackermann (GER) und dem erst 17jährigen Eric Frenzel (GER), der Ronny Ackermann nur um 0,3 Punkte unterliegt.
Für September 2006 haben Spezialspringer aus Kanada, Polen, Norwegen, Belarussland, Japan, Schweden und Deutschland, sowie der C-Kader der deutschen Kombinierer Trainingslehrgänge angemeldet. Der Sommerbetrieb auf der Schanze läuft noch bis ca. 16. Oktober.
Am 10. September 2006 wird der Laufwettkampf zum 8. Internationalen Deutschen Sommercup in der Nordischen Kombination (wird wie bereits 2005) auf einer 1,8km langen Runde mit Start und Ziel an der Vogtlandarena ausgetragen. Die Sieger: Schüler 12 - Tom Lubitz - Landesskiverband Sachsen; Schüler 13 - David Welde - Landesskiverband Sachsen; Schüler 14 - Manuel Faißt - Skiverbände Baden-Württemberg; Schüler 15 - Daniel Göllner - Bayerischer Skiverband; Jugend 16 - Philipp Blaurock - Thüringer Skiverband; Offene Klasse - Andreas Zobelt - Landesskiverband Sachsen
Am 30. September 2006 fand der Sommer Grand Prix der Spezialspringer in der Vogtland-Arena statt. 73 Athleten aus 19 Nationen nahmen am Freitag dem 29. September an der Qualifikation teil, der Pole Adam Malysz gewann. Den weitesten Sprung der Qualifikation zeigt Janne Ahonen (FIN) mit 134,0 m. Den Wettkampf entschied vor 12 000 Zuschauen ebenfalls Adam Malysz (131m / 135,5m) für sich. Zweiter wurde Andreas Widhölzl (AUT) 134,5 m / 128,5 m und Dritter Tami Kiuru (FIN), dem mit 139 m im 2. Durchgang der weiteste Sprung des Tages gelang.
Die für den 6. und 7. Januar 2007 geplanten Weltcup B-Wettkämpfe waren aufgrund des warmen und schneelosen Januars stark gefährdet. Die Schanze konnte zwar präpariert werden, aber eine Laufstrecke stand in Klingenthal nicht zur Verfügung. Mit Hilfe des WSV Schmiedefeld wurde es möglich, die Laufbewerbe in Oberhof auszutragen, wo die Wettkampfstrecken für den Biathlon-Weltcup mit großem Aufwand präpariert worden waren.
Das offizielle Sprungtraining bei dem Schanzenrekordhalter Sergej Maslennikov (RUS) mit 134 m die größte Weite markierte, fand wie geplant am Freitag (05.01.). Aufgrund schlechter Wettervorhersagen wurden beiden Sprungwettkämpfe am darauf folgenden Tag ausgetragen. Um 16.30 Uhr fand der Sprunglauf des Gundersen-Wettbewerbes statt, den Sergej Maslennikov (126,0 m / 132,5 m) gewann. Die Starter des LLZ Klingenthals belegten die Plätze 7 (Reuschel 127,5 m / 122 m), 19 (Schuricht 122,5 m / 114 m) und 27 /(Welde 118,5 m / 100 m). Den Sprunglauf des SPRINTs, der um 19.30 Uhr gestartet wurde, gewann Sebastian Reuschel (WSV 08 Johanngeorgenstadt) mit 132,5 m vor den Norweger Glenn Arne Sollid (128 m) und den Finnen Olli Muotka (127,5m). Karsten Schuricht belegte Platz 17 (119,5 m) und Ruben Welde mit 117,5 m Platz 21
Danach reisten die 71 Starter aus 13 Nationen weiter nach Oberhof. Am 08. Januar um 15.00 Uhr wurde dort der SPRINT-Langlauf gestartet, bei dem der Sprunglauf-Zwanzigste Alfred Rainer (AUT) seinen ersten Weltcup-B Sieg feiern konnte. Er gewann für seinem Landsmann Tomaž Druml und Eric Frenzel aus Geyer. Karsten Schuricht belegt am Ende Rang 8, Ruben Welde wurde 16. und Sebastian Reuschel 18.
Der für den nächsten Tag vorgesehenen 15km-Langlauf fiel den anhaltenden starken Regenfällen zum Opfer, der der Strecke den letzten Schnee raubt.
Am 6. und 7. Februar 2007 übernimmt der VSC Klingenthal den ausgefallen Weltcup im Skispringen von Harrachov. In der Qualifaktion starten 62 Springer aus 17 Nationen. Den Wettkampf gewinnt Gregor Schlierenzauer (AUT) mit Sprüngen von 142,5m und 138,5m vor dem Schweizer Simon Ammann (134,5 m / 141,5 m) und Adam Malysz (137,5 m / 134,5 m) aus Polen.

Saison 2007/2008:
Am 24. August 2007 findet zum achten Mal ein Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination in Klingenthal statt. Nach dem Laufwettkampf, der von Stadtzentrum hinauf zum Lämpelberg führt, liegt Björn Kircheneisen (WSV Johanngeorgenstadt / LLZ Klingenthal) vor Alfred Rainer (AUT) und Sebastian Haseney (GER) in Führung. Insgesamt sind noch 4 weitere Sportler des Landesleistungszentrum am Start. Sie belegen nach dem Lauf die folgende Plätze Toni Englert 28. / Ruben Welde 40. / Karsten Schuricht 45. / Sebastian Reuschel 52. Der für Oberhof startende Klingenthaler Marcel Höhlig ist 48. und der in Klingenthal trainierende Kanadier Max Thompson 47. Eric Frenzel von WSC Erzgebirge Oberwiesenthal belegt Rang 6.
Während dieses Wettkampfes gibt es eine Weltpremiere. Erstmals wird der Massenstart mit Bonus-Sprints ausgetragen. Es gibt 3 Prämienwertungen auf der Strecke, die vom Marco Pichlmayer (AUT), Sebastian Haseney (GER) und Björn Kircheisen (GER) gewonnen werden. Sie erhalten Punktgutschriften für das Springen, welches um 19.00 Uhr gestartet wird.
Den Wettkampf gewinnt der Vorjahres Dritte Eric Frenzel (GER) mit Sprüngen von 136 m und 138,5m mit 8,3 Punkten Vorsprung vor Björn Kircheisen (124,5 m / 132 m) und dem Österreicher Alfred Rainer (125 m/130 m). Ruben Welde wird 43., Marcel Höhlig 44., Sebastian Reuschel 45., Karsten Schuricht 46., Toni Englert 49. und Max Thompson 50.
Am 6. Oktober 2007 findet das Finale des Skisprung - Sommer Grand Prix statt. In der Qualifikation starten 66 Sportler aus Nationen. Kamil Stoch, der 1998 als 11-jähriger einen Schanzenrekord auf der Kleinen Vogtlandschanze aufgestellt hatte, wird Sieger der Qualifikation. Den eigentlichen Wettkampf sehen rund 13.000 Zuschauer. Im zweiten Durchgang springt sich Gregor Schlierenzauer mit neuem Schanzenrekord von 143,5 m von Platz 3 auf Platz 1. Überraschend wird der 17-jährige Russe Pavel Karelin mit Sprüngen von 140,5 und 134 m Zweiter.
Am 12.01.2008 werden die Aschberg-Skispiele im Skilanglauf in der Vogtlandarena augetragen.
Am 19. und 20. Januar 2008 finden in zum ersten Mal Weltcup-Bewerbe in der Nordischen Kombination in Klingenthal statt. Es sind 40 Sportler aus 10 Nationen gemeldet, darunter Björn Kircheisen und Ruben Welde vom Landesleistungszentrum Klingenthal. Die Witterungsbedingungen sind äußerst kompliziert, es wehen starke Winde und herrschen frühlingshafte Temperaturen. Am Sonnabend, den 19. Januar ist es aussichtslos einen fairen Sprungwettkampf durchzuführen, nach mehreren Versuchen entscheidet sich die Jury anstelle des geplante Gundersen - Wettkampf einen Massenstart durchzuführen. Den Lauf gewinnt der Finne Hannu Manninen 4 Sekunden vor Magnus Moan (NOR) und den beiden US-Amerikanern Billy Demong und Johnny Spillane. Björn Kircheisen liegt nach dem Lauf auf Platz 6 und der Oberwiesenthaler Eric Frenzel auf Platz 7, gefolgt vom Weltcup-Führenden Ronny Ackermann. Am darauffolgenden Tag wird der Sprungwettkampf mit nur einem Durchgang ausgetragen.  Der 19-jährige Eric Frenzel springt mit 137 m die größte Weite und feiert seinen ersten Weltcup-Sieg. Nach ihm platzieren sich Ronny Ackermann (134,5m), der Finne Anssi Koivuranta (131m) und Billy Demong. Björn Kircheneisen springt 127m und wird 6. Hannu Manninen und Magnus Moan belegen die Plätze 12. bzw. 16.
Im anschließenden SPRINT-Wettkampf geht Eric Frenzel nach einem Sprung von 141 m als Erster mit einem Vorsprung 4 Sekunden auf Ronny Ackermann (136,5 m) in das 7,5km Rennen. Es folgen Bernhard Gruber (AUT), Georg Hettich (GER) und Daito Takahashi (JPN). Björn Kircheisen liegt nach einem Sprung auf 124,5 m mit 1:25 Rückstand auf Platz 18. Ruben Welde ist bei seinem Weltcup-Debüt mit einem 94,5m-Sprung nach dem Springen 37. mit 3:59 Rückstand auf Frenzel. Am Ende setzt sich Ronny Ackermann souverän mit 18 Sekunden Vorsprung vor Eric Frenzel durch. David Kreiner (AUT) wird als Achter nach dem Springen mit der sechstbesten Laufzeit Dritter. Björn Kircheisen landet am Ende auf Platz 18, und Ruben Welde beendet den Wettkampf als 33.
Die für den 26./27.01.08 geplanten Weltcup B Wettkämpfe in der Nordischen Kombination werden abgesagt.

Saison 2008/2009:
Beim FIS-Kongreß Ende wird der für den 7. September 2008 geplante FIS-Sommer-Grand-Prix in der Nordischen Kombination abgesagt.
Am 7. Juni 2008 findet der Vogtlandlauf der Sparkasse erstmalig in der Vogtlandarena statt. Es kommen 484 Läufer in die Wertung.
Vom 18.-20. Juli 2008 finden die Deutschen Meisterschaften in der Nordischen Kombination und im Skispringen statt. In der Nordischen Kombination werden ein Massenstart-Bewerb und ein SPRINT durchgeführt. Beim Massenstart siegt Eric Frenzel, der bereits nach dem Lauf vom Stadtzentrum auf den Lämpelberg in Führung lag. Er zeigt im 1. Durchgang Nerven und springt nur 118 m, kann jedoch mit einem Sprung auf 138,5 m im 2. Durchgang den Sieg vor Björn Kircheisen (129 m / 131 m) und Ronny Ackermann (124,5 m / 133,5 m) sichern. (Die weiteren Plazierung der Athleten des Bundesstützpunktes Klingenthal: 24. Sebastian Reuschel, 29. Nils Flemming, 30. Lars Krause, 31. Martin Rostig, 32. Alex Pöhland, 33. Marc Holzhäuser).
Beim SPRINT geht Ronny Ackermann (129,5 m) als erster ins Rennen, gefolgt von Matthias Menz (130 m). Mit einem Rückstand von 13 Sekunden startet Björn Kircheisen (128 m). Björn Kircheisen holt sich in einem spannenden Rennen über 10,5 km Sieg mit 0,1 Sekunden Vorsprung vor Christian Beetz (6. nach dem Springen) und Georg Hettich (0,5 Sekunden zurück). Ackermann und Menz werden Vierter und Fünfter. (Die weiteren Plazierung der Athleten des Bundesstützpunktes Klingenthal: 17. Toni Englert, 22. Sebastian Reuschel, 29. Ruben Welde, 31. Lukas Rypl, 32. Alex Pöhland, 33. Nils Felmming, 34. Marc Holzhäuser, 35. Martin Rostig, 36. Lars Krause).
Die Junioren-Wertung im Massenstart gewinnt Michael Dünkel (TSV), die im SPRINT Julian Wölfle (SBW).
Das Spezialspringen gewinnt Pascal Bodmer (128,5 m / 129,5 m) vom SV Meßstetten vor Georg Späth (SC Oberstdorf) und Michael Uhrmann (WSV DJK Rastbüchl). Klingenthaler Sportler sind nicht am Start. Da Bodmer noch Junior ist gewinnt er auch in dieser Wertung. Beim Mannschaftsspringen dominiert die erste Mannschaft des Bayerischen Skiverbandes in der Besetzung Schoft, Neumeyer, Uhrmann und Späth. Sie sichern sich den Sieg vor Baden-Württemberg 1 mit Schmitt, Faller, Mechler, Bodmer
und dem Titelverteidiger Thüringen 1 mit Wank, Ritzerfeld, Musiol und Hocke.
Den Skisprung - Sommer Grand Prix am 3. Oktober 2008 gewinnt Gregor Schlierenzauer (AUT - 139,0 m und 138,5 m) mit knapp zwei Punkten Vorsprung vor Simon Ammann (SUI - 140,0 m und 139,5 m). Dritter wird Qualifikationssieger Martin Koch (AUT).
Am 3. Januar 2009 finden die Aschbergskispiele / Skilanglauf - Sprint als Test für den bevorstehenden Deutschen Schülercup in der Vogtlandarena statt.
Die beiden Continentalcups in der Nordische Kombination am 10. und 11. Januar 2009 entscheiden der Norweger Ole Christian Wendel und Andreas Günther (GER) für sich. Ruben Welde (SC Sohland) von Bundesstützpunkt Klingenthal läuft am 1.Tag mit der viertbesten Laufzeit von Rang 19 auf Rang 3 und am 2.Tag mit der dritten Laufzeit vom 23. Platz auf den 2. Platz. Mit Toni Englert (WSV 08 Johanngeorgenstadt) ist ein zweiter Starter vom Bundesstützpunkt Klingenthal dabei. Er wird 13. und 14. Die Österreicher Dominik Dier (Endplatzierung 6)  und Johannes Weiss (Endplatzierung 3) gewinnen die Springen mit 137,5 m bzw. 139,5 m
Am 17./18. Januar 2009 wird erstmalig ein Deutscher Schülercup im Skilanglauf  in der Vogtlandarena ausgetragen. Im Sprintwettkampf kann der VSC Klingenthal zwei Tagessiege feiern. Es triumphieren in der Alterklasse Schüler 14 Julius Petzoldt und Helene-Therese Hendel. Auch der Sieg in der Klasse Schüler 15 weiblich bleibt in Sachsen, es gewinnt Anne Winkler vom SSV Sayda. Im Distanzrennen des 2. Tages kann Julius Petzoldt einen 3. Platz belegen. Es gewinnen Marius Cebulla (TSV) und Franziska Müller (BSV) sowie Thomas Hauber (BSV) und Anne Winkler (SVS). Helene-Therese Hendel wird 8. Insgesamt gehen knapp 160 Läufer an den Start.
Die Qualifikation für den Skisprung-Weltcup am 11. Februar 2009 fällt dem Wind zum Opfer. Da am Wettkampftag wegen starken Windböen erst mit 3 Stunden Verspätung gesprungen werden kann, wird die Qualifikation abgesagt und es dürfen alle 60 anwesenden Athleten an den Start gehen. Es gewinnt Gregor Schlierenzauer (AUT - 131,5 m / 135 m) vor dem Norweger Anders Jacobsen (135,0 m / 131,0 m) und Wolfgang Loitzl (AUT - 134 m / 130,5 m).
Direkt nach dem Skisprung-Weltcup werden am 14. und 15. Februar 2009 ebenfalls unter komplizierten Witterungsbedingungen zwei Weltcups in der Nordischen Kombination ausgetragen. Da am Sonnabend, 14.02. wegen stark wechselnder Winde kein Springen möglich ist, wird das Ergebnis des Provisorischen Sprunges des Vortages herangezogen. Anssi Koivuranta (FIN) geht nach einem Sprung von 142,0 m als Erster in die Loipe. Mit einem Rückstand von 1:09 startet sein Landsmann Lauri Asikainen (132,5 m) und zwei Sekunden später David Zauner (AUT - 131,5 m) als Dritter. Anssi Koivuranta verteidigt seinen Vorsprung und gewinnt. 15 Sekunden später wird der als Neunter mit einem Rückstand von 1:44 gestartete Magnus Moan (NOR - 126,0 m) Zweiter. Jan Schmid (NOR - 125,0 m / 12. - 1:52) wird mit 1:04 Rückstand Dritter. Mit der zweiten Laufzeit und 0,5 Sekunden Rückstand zu Schmid wird Björn Kircheisen (WSV 08 Johanngeorgenstadt - 123,0 m / 24. - 2:16) vom Bundesstützpunkt Klingenthal Vierter. Mit Toni Englert (WSV 08 Johanngeorgenstadt - 119,5 m / 29. - 2:33) und Ruben Welde (SC Sohland - 112,5 m / 52. - 3:35) sind zwei weitere Athleten des BSP Klingenthal am Start. Englert wird in der Endplatzierung 36., Welde 39. Asikainen und Zauner belegen die Plätze 34 und 28.
Auch am zweiten Tag herrschen schwierige Bedingungen, es kann jedoch gesprungen und gelaufen werden. Den Sprunglauf gewinnt der Tscheche Pavel Churavy (142,0 m), Zweiter wird Jason Lamy-Chappius (FRA - 138,0 m / 24 Sekunden zurück) und Dritter Tomas Slavik (CZE - 137,0 m / 29 Sekunden zurück). Sowohl der Viertplatzierte David Zauner (AUT) und der Sechste Anssi Koivuranta (FIN) können ihre Sprünge ) auf 148,0 m bzw. 148,5 m ( 4 m und 4,5 m über Schanzenrekord) nicht stehen. Den Wettkampf entscheiden in einem spannenden Zielspurt Bill Demong (USA - 130,5 m / 7. - 1:15 zurück) mit einem Vorsprung von 0,6 Sekunden vor Jason Lamy-Chappius und Pavel Churavy (1,7 Sekunden zurück). Die beste Laufzeit erreicht wie am Vortag Magnus Moan aus Norwegen. Er läuft von Platz 15 auf den 4. Rang. Fünfter wird Tomas Slavik und Sechster Eric Frenzel aus Oberwiesenthal. Ruben Welde (114,5 m / 32.) kann sich in der Endabrechnung als 26. über seine ersten Weltcup-Punkte freuen. Toni Englert wird nach Platz 34 und einer Weite von 113,5 m am Ende 37. Björn Kircheisen geht nach 105,0 m und Platz 53. nach dem Springen nicht an den Start des Langlaufes genauso wie Anssi Koivuranta, der sich bei seinem Sturz eine Hüftprellung zugezogen hatte.
Am 27./28. Februar 2009 treffen sich junge Sportler aus dem Vogtland zu den Vogtlandspielen im Skilanglauf und Biathlon in der Vogtlandarena.

Saison 2009/2010:
659 Läufer und Walker tragen sich am 6. Juni 2009 in die Ergebnisliste Vogtlandlaufes der Sparkasse ein.
Am 5. September 2009 findet ein FIS - Wettkampf in der Nordischen Kombination in Klingenthal statt. Gesprungen wird in der Vogtlandarena, gelaufen mit Inliner im Stadtzentrum. Den Wettbewerb gewinnt der Berchtesgadener Wolfgang Bösl (2. Sprung / 7. Lauf) vor Benjamin Pfeiffer (GER - 5./9.) und Robert Hauser (AUT - 1./16.)Außerdem sind unter den 46 Startern sechs Sportler des BSP Klingenthal bzw. des VSC Klingenthal. Bester unter ihnen wird Sebastian Reuschel mit Platz 6 (3./14.), auf dem 8. Platz landet Toni Englert (12./8.), 22. wird Ruben Welde, 27. Lukas Rypl, 28. Nils Flemming und 32. Lars Krause. Toni und Mark Schlott, zwei weitere Klingenthaler werden 13. und 15.
Am 3. Oktober 2009 findet das Finale des Sommer Grand Prix Skisprung in der Vogtlandarena statt. Am Start der Qualifikation sind 64 Athleten aus 19 Nationen. Es gewinnt Johan Remen Evensen (NOR - 138,5 m) vor Emmanuel Chedal (FRA - 135,0 m) und Pascal Bodmer (GER - 132,5 m). Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue), der bis 2007 am Bundesstützpunkt in Klingenthal trainierte, kann sich mit einer Weite von 123,0 m als 25. ebenfalls für den Wettkampf qualifizieren. Der Finne Harri Olli, der im Training bereits 146 m weit flog, läßt die Qualifikation aus. Er stellt im Probedurchgang mit 144,0 m einen neuen Schanzenrekord auf. Im Wettkampf wird er mit 139,5 m und 134,0 m Dritter mit deutlichem Abstand hinter dem Sieger Gregor Schlierenzauer (AUT - 136,5 m / 140,5 m) und Robert Kranjec (SLO - 140,5 m / 133,5 m). Es ist Schlierenzauers fünfter Sieg in Klingenthal. Er erhält dafür die Ehrenmitgliedsurkunde des VSC Klingenthal. Die Grand-Prix-Gesamtwertung gewinnt Simon Ammann (SUI) vor Robert Kranjec (SLO) und Adam Malysz (POL). Richard Freitag kann sich mit 114,5 m nicht für das Finale qualifizieren und belegt Rang 39.
Am 02.01.2010 finden die Aschberg-Skispiele im Skilanglauf in der Vogtlandarena statt.
Am 3. Februar 2010 findet der Weltcup im Skisprung statt. Die Qualifikation gewinnt Sommer-Schanzenrekordhalter Harri Olli (FIN - 137,5 m), der sich im Wettkampf mit nur 112,5 m als 31. nicht für das Finale qualifizieren kann. Platz 2 und 3 belegen die beiden Deutschen Michael Neumayer und Martin Schmitt. Den Wettkampf gewinnt mit zweimal Bestweite (133,0 m / 134,0 m) Simon Ammann aus der Schweiz. Er hat am Ende 6,7 Punkte Vorsprung vor Adam Malysz (POL - 130,5 m / 134 m). Rang 3 belegt Gregor Schlierenzauer (AUT - 129,0 m / 129,5m), der 11,8 Punkte hinter Malysz zurückbleibt.

Saison 2010/2011:
Am 12. Juni 2010 erlebt der Vogtlandlauf der Sparkasse seine dritte Auflage in der Vogtlandarena.
Am traditionellen Termin, dem 3. Oktober findet das Sommer Grand Prix - Finale im Skisprung in Klingenthal statt. Die Qualifikation gewinnt Gregor Schlierenzauer (AUT) mit 140,0 m vor Johan Remen Evensen (NOR - 138,0 m) und Neumayer (GER - 132,5 m). Adam Malysz (POL) und Kamil Stoch (POL) springen als Vorqualifizierte 139,5 m bzw. 134,5 m. Insgesamt sind 60 Springer aus 15 Nationen am Start. Am Wettkampftag bestimmen unter schwierigen äußeren Bedingungen Kamil Stoch (POL) und Thomas Morgenstern (AUT) die Szenerie. Sie haben über 20 Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten Gregor Schlierenzauer (AUT). Kamil Stoch springt nach 133,5 m im 1. Durchgang 143,5 m im 2. Durchgang und schiebt sich von Platz 4 auf Platz 1. Morgenstern fällt nach 138,5 m und Führung nach dem 1. Durchgang mit einem Sprung vom 133,0 m auf Rang 2 zurück. Schlierenzauer (127,5 m / 135,5 m) springt sich von Platz 9 auf Platz 3. Der Pole Adam Malysz wird wegen Überschreiten der Startzeit disqualifiziert, belegt aber dennoch in der Grand-Prix-Gesamtwertung Platz 3 hinter Daiki Ito (JPN) und Kamil Stoch.
Am 8. Januar 2011 finden die Aschbergskispiele Skilanglauf - Sprint in der Vogtlandarena statt.
Zwei Wochen vor der Junioren-Weltmeisterschaft im estnischen Otepää finden am 15. und 16. Januar 2011 zwei Continentalcups in der Nordischen Kombination in Klingenthal statt. Die Springen beherrschen die beiden späteren JWM - Medaillengewinner Kaarel Nurmsalu (EST) und Marjan Jelenko (SLO). Kaarel Nurmsalu gewinnt beide Springen mit 139,5 m bzw. 132,5 m. Marjan Jelenko (135,0 m / 123,5 m) geht jeweils als Zweiter in die Loipe mit einem Rückstand von 37 Sekunden bzw. 1 Minute 6 Sekunden. Lukas Havranek (CZE - 130,5 m) bzw. Manuel Faißt (GER - 121,0 m) werden Dritte. Am 1. Tag kann Kaarel Nurmsalu seine Führung verteidigen und holt nach 15 Jahren wieder einen Sieg für Estland. Fabian Rießle, der Siebenten nach dem Springen, wird mit knapp 20 Sekunden Rückstand Zweiter vor Franz-Josef Rehrl (AUT), der nach dem Springen auf Rang 5 lag. Jelenko wird Fünfter und Havranek Siebenter. Am 2. Tag gibt es ein Fotofinish zwischen Fabian Rießle (GER - 9. nach dem Springen) und Magnus Krog (NOR - 17. nach dem Springen). Fabian Rießle wird auf Platz 1 gesetzt, Krog wird Zweiter und Marjan Jelenko kommt auf Rang 3 ein. Faißt wird Fünfter, Nurmsalu Siebenter. Unter den insgesamt 61 Startern aus 15 Nationen ist auch Ruben Welde (SC Sohland) vom Bundesstützpunkt Klingenthal. Für ihn läuft es allerdings an diesem Wochenende nicht. Er läuft sich nach Sprüngen von 109,5 m (36.) bzw 103,5 m (45.) jeweils noch den 28. Platz.
Beim Skisprung-Weltcup am 2. Februar 2011 können die Zuschauer gleich zwei neue Schanzenrekorde erleben. Der Schweizer Simon Ammann springt in der Qualifikation als Vorqualifizierter 145,0 m. Die Qualifikation der 64 Athleten aus 15 Nationen gewinnt Gregor Schlierenzauer (AUT - 143,5 m) vor Evensen (NOR - 139,0 m) und Daiko Ito (JPN - 140,5 m). Der Johanngeorgenstädter Richard Freitag wird mit 138,0 m Vierter. Im 1. Durchgang des Wettkampfes kann sich Michael Uhrmann (GER) mit neuem Schanzenrekord von 146,5 m deutlich von der Konkurrenz absetzen. Im 2. Durchgang verliert er jedoch die Nerven und landet bereits bei 115,0 m, so daß er auf Rang 13 zurückfällt. Am Ende liegen zwischen Platz 1 und 3 nur 1,3 Punkte. Vier Monate nach seinem Sieg bei Sommer Grand Prix belegt Kamil Stoch (POL - 132 m / 136,5 m - 264,6 Pkte) erneut den 1. Platz. Zweiter wird Thomas Morgenstern (AUT - 130,5 m / 138,5 m - 264,0 Pkte) und Dritter Simon Ammann (SUI - 130,5 m / 138,5 m - 263,3 Pkte). Altmeister Noriaki Kasai (JPN) wird wegen zu langer Ski disqualifiziert. Richard Freitag belegt mit 129,5 m und 128 m am Ende den 17. Rang. Für Kamil Stoch scheint Klingenthal ein gutes Pflaster zu sein. Bereits 1998 feierte er seine ersten Siege in Klingenthal. Damals gewann er als 11-jähriger sowohl das Spezialspringen als auch die Nordische Kombination des Internationalen Deutschen Sommercups auf der Vogtlandschanze in der Alterklasse Schüler 13.

Saison 2011/2012:
Erster Wettkampf der Saison ist der Vogtlandlauf der Sparkasse am 4. Juni 2011.
Beim Continentalcup der Spezialspringer im September holt sich am ersten von zwei Wettkampftagen der Pole Piotr Zyla, der mit 142,5 m auch die Bestweite des Tages erzielt. den Sieg vor Kim Rene Elverum Sorsell (NOR) und Andrea Morassi (ITA). Auch am nächsten Tag (25.09.) ist der Pole siegreich, diesmal verweist er den Deutschen Andreas Wank und den Esten Kaarel Nurmsalu auf die Plätze 2 und 3.
Nur wenige Tage später - am 3. Oktober - erringt Zylas Landsmann Kamil Stoch mit 140,5 m und 135,5 m den Sieg beim Sommer Grand Prix in der Vogtlandarena. Hinter ihm reihen sich der Österreicher Gregor Schlierenzauer und der Tscheche Roman Koudelka ein.
Sowohl die Aschberg-Skispiele im Skilanglauf (07.01.) als auch der Deutsche Schülercup/Skilanglauf (21./22.01.) werden aufgrund der Schneelage ins Skistadion Mühlleithen verlegt.
Die ersten zwei Wettkämpfe auf Schnee finden am 28. und 29. Januar 2012 statt. Das erste Rennen der Continentalcups der Nordisch Kombinierten gewinnt Seppi Hurschler (SUI) vor Tomas Slavik (CZE) und Taylor Fletcher (USA). Tags darauf sichert sich der US-Amerikaner das oberste Podest vor dem Tschechen Slavik und Hideaki Nagai (JPN).
Genau wie der Nachwuchs haben auch die Weltcupskispringer Mitte Februar Pech mit dem Wetter. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/s musste der Wettkampf zunächst vom 15. auf den 16. des Monats verschoben und dann nach 21 Athleten abgebrochen werden.
Nur zwei Tage später wartete das Vogtland mit besseren Bedingungen auf, sodass der Weltcup in der Nordischen Kombination wie geplant stattfinden konnte. Das erste Einzelrennen über 10 km gewann Akito Watabe (JPN) vor Jason Lamy Chappuis (FRA) und Bernhard Gruber (AUT). Am zweiten Tag siegte Lamy Chappius vor Gruber, Tomas Slavik (CZE) wurde Dritter.

Saison 2012/2013:
Wie so oft beginnt die Saison mit dem Sparkassen Vogtlandlauf am 2. Juni.
Am 22. und 23. September dominiert der Österreicher Wolfgang Loitzl die Continentalcups der Spezialspringer. Zweiter und Dritter werden der Finne Lauri Asikainen und Jan Matura (CZE) bzw. Karl Geiger (SC Oberstdorf) und Jakub Janda aus Tschechien
Beim traditionellen Sommer Grand Prix am 3. Oktober siegt Severin Freund mit 272,5 Punkten vor Taku Takeuchi (JPN) und Thomas Morgenstern (AUT).
Kurz darauf kann sich Freund auch in der nationalen Konkurrenz bei den Deutschen Meisterschaften auf der Schwarzbergschanze durchsetzen. Silber erringt Andreas Wank, Bronze geht an Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue). Im Teamwettbewerb gewinnen Andreas Wellinger, Daniel Wenig, Marinus Kraus und Karl Geiger vom Bayrischen Skiverband vor den Springern aus Thüringen und Baden-Württemberg.
Bei den am 07. Oktober stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Kombinierer erringt Eric Frenzel die Goldmedaille, Johannes Rydzek sichert sich Silber und Tino Edelmann Bronze. Der für den Bundesstützpunkt Klingenthal startende Björn Kircheisen wird Vierter. In der Juniorenklasse erkämpft sich Dominik Schwaar (BSP Klingenthal) den 2. Platz hinter Manuel Faißt und vor Stephan Bätz. Der außerdem geplante Team-Sprint fällt dem Wind zum Opfer.
Im neuen Jahr (am 19. und 20. Januar) siegt der deutsche Nordisch - Kombinierte Janis Morweiser mit einem Vorsprung von nur 0,1 bzw. 0,3 Sekunden bei den Continentalcups in Klingenthal. An beiden Wettkampftagen liefert er sich ein spannendes 10 km-Rennen mit Gudmund Storlien (NOR) und Alexander Brandner (AUT) sowie Johannes Wasel und Tobias Haug (GER), die jeweils Rang 2 und 3 belegen.
Zwei Wochen später triumphieren die deutschen Eric Frenzel und Tino Edelmann vor heimischem Publikum beim Weltcup in der Nordischen Kombination. Der Sachse gewinnt zwei Mal vor dem Mann aus Thüringen, während Wilhelm Denifl (AUT) und Johannes Rydzek (GER) jeweils Dritter werden. Beim Penalty-Wettkampf reduzieren Eric Frenzel und Bernhard Gruber mit ihren Sprüngen auf 140,5 m das 44-starter-starke Teilnehmerfeld auf 24, die noch zum Langlauf an den Start gehen dürfen.
Am 3. Februar endet die Saison mit dem Weltcup im Spezialspringen. Gewinner und gleichzeitig „Man of the Day“ wird der Slovene Jaka Hvala. Hinter ihm reihen sich der Japanaer Taku Takeuchi und der Österreicher Gegror Schlierenzauer ein.

Saison 2013/2014:
Erneut beginnt das Wettkampfjahr in der Vogtland Arena mit dem Sparkassen Vogtlandlauf am 8. Juni 2013.
Am 21. und 22. September feiert der junge Pole Klemens Muranka zwei Siege beim Continentalcup der Spezialspringer. Mit vier Weiten über der 130 m Marke - einmal sogar 144,0 m - setzt er sich am ersten Tag gegen Mikhail Maksimochkin (RUS) und Thomas Diethart (AUT) und am zweiten Tag gegen Roberto Dellasega (ITA) und Peter Prevc (SLO) durch.
Beim Sommer Grand Prix am 3. Oktober gewinnt der 17-jährige Bayer Andreas Wellinger vor dem Österreicher Andreas Kofler und dem mehrfachen Vierschanzentourneesieger Janne Ahonen aus Finnland.
Erstmalig findet am 23. und 24. November die Weltcupsaisoneröffnung der Skispringer in Klingenthal statt. Das Teamspringen gewinnen die Slovenen (Jurij Tepes, Robert Kranjec, Jaka Hvala und Peter Prevc) mit 12,3 Punkten vor der Mannschaft aus Deutschland. Die Japaner werden Dritte. Den ereignisreichen und vom Wind geplagten Einzelwettkampf am zweiten Tag gewinnt Krzysztof Biegun in nur einem Wertungsdurchgang mit 142,5 m vor Andreas Wellinger (GER) und Jurij Tepes (SLO).
Im Olympiawinter von Sotschi muss der Continentalcup der Kombinierer auf Grund von Schneemangel vom Januar in den Februar verlegt werden. Zum neuen Termin können dann sogar drei Wettkämpfe stattfinden: Am Freitag, dem 7. Februar wird ein Einzelwettkampf aus Planica nachgeholt. Das 10km-Rennen gewinnt Wolfgang Bösl (GER) vor Marco Pichlmayer (AUT) und Ole Martin Storlien (NOR). Am Samstag findet ein Team-Sprint statt, bei dem der Zweite vom Vortag mit seinem Partner Harald Lemmerer in einem Zielsprint vor den beiden Deutschen Tobias Haug und Manuel Faißt siegt. Dritter wird das Team Deutschland II (Philipp Blaurock und Wolfgang Bösl). Das zweite Einzelrennen am Sonntag gewinnt der Österreicher Sepp Schneider vor seinem Landsmann Marco Pichlmayer und Truls Sönstehagen Johansen (NOR).

Saison 2014/2015:
Der traditionell erste Wettkampf in der Arena ist der Vogtlandlauf der Sparkasse am 31. Mai 2014.
Beim ersten Continentalcup Skispringen am 13. September stellt der Gewinner des ersten Tages, Anze Lanisek (SLO), den Sommer-Schanzenrekord von Harri Olli (FIN) von 144,0 m aus dem Jahr 2009 ein. Rang 2 geht an Peter Prevc (ebenfalls SLO), Rang 3 an Markus Eisenbichler (GER). Tags darauf stellt der Silbermedaillengewinner aus Sotchi Peter Prevc dann einen neuen Schanzenrekord von 145,5 m auf. Trotzdem reicht diese Weite am Ende „nur“ für Platz 2 hinter dem Polen Jakub Wolny. Dritter wird Wolfgang Loitzl aus Österreich.
Am 3. Oktober beim traditionsreichen Finale des Sommer Grand Prix triumphiert Lokalmatador Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue) mit Weiten von 131,0 und 133,0 m. Hinter ihm reihen sich Roman Koudelka (CZE) und Rune Velta (NOR) ein.
Am 22./23. November findet zum zweiten Mal die Wintersaisoneröffnung in Klingenthal statt. Das nächtliche Team-Event gewinnt die deutsche Mannschaft vor einem begeisterten Heimpublikum. Markus Eisenbichler, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Olympiasieger und Skiflugweltmeister Severin Freund verweisen mit 1098 Punkten die Japaner auf Rang 2 und die Norweger auf Rang 3. Das Einzelspringen am folgenden Tag gewinnt der Tscheche Roman Koudelka vor Stefan Kraft aus Österreich. Dritter wird Andreas Wellinger.
In dieser Saison wird auch der Winter-Schanzenrekord eingestellt: Am 21. Februar springt der 17-jährige Norweger Jarl Magnus Riiber beim Team Sprint des Continentalcups 146,5 m. Beim Langlaufrennen reicht es für ihn und Espen Björnstad „nur“ für Rang 2 hinter Mario Seidl und Paul Gerstgraser aus Österreich. Ihre Landsmänner Alexander Brandner und Lukas Greiderer erreichen Rang 3. Beim Einzelrennen über 10 km am zweiten Tag siegt das Talent aus Norwegen dann mit 53 Sekunden Vorsprung. Den zweiten Platz erkämpft sich der junge Finne Eero Hirvonen, Platz 3 geht an Mario Seidl (AUT). Die Wettkämpfe waren mangels Schnee vom Dezember in den Februar verlegt worden.

Saison 2015/2016:
Mit dem 10. Sparkassen Vogtlandlauf und der 32. Klingenthaler Wanderung beginnt am 13. Juni die Sportsaison in der Vogtland Arena.
An Stelle des Grand Prix findet in diesem Jahr das Finale des Sommer Continentalcups am Tag der Deutschen Einheit auf der Schwarzbergschanze statt. Bei sonnigem Herbstwetter und besten Windbedingungen werden zwei Einzelwettkämpfe ausgetragen. Das erste Springen gewinnt der Norweger Daniel André Tande mit einem Sprung auf 134,0 m und 146,0 m. Mit dieser Tagesbestweite stellt er außerdem einen neuen Sommer-Schanzenrekord auf. Platz 2 erringt der erst 16-jährige Slowene Domen Prevc mit 134,5 m und 142,0 m. Dritter wird der Pole Dawid Kubacki (129,0 m und 137,5 m). Tags darauf (04.10.) sichert sich Domen Prevc (SLO) seinen ersten Continentalcup - Sieg mit 1,6 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Andreas Stjernen (NOR). Rang 3 belegt Maciej Kot (POL). Bester Deutscher an diesem Wochenende ist Andreas Wank mit den Plätzen 8 und 7. Die Gesamtwertung der Sommerserie geht an Daniel André Tande (NOR) vor Dawid Kubacki und Maciej Kot (beide POL).
Zum dritten Mal steht vom 20.-22. November die Eröffnung der Skisprung-Weltcupsaison in der Sparkasse Vogtland Arena an. Regen und zu hohe Temperaturen sorgen jedoch am Freitag dafür, dass keine Sprünge absolviert werden können. Unter immensem Aufwand und dank der großartigen Unterstützung vieler Freiwilliger gelingt es jedoch den Organisatoren, am Samstag Morgen die Schanze für das Training und den Team-Wettkampf zu präparieren. Die deutsche Mannschaft (Andreas Wellinger, Andreas Wank, Richard Freitag und Severin Freund) zeigt sich wie im letzten Jahr sehr stark und holt sich den Sieg mit 20,4 Punkten Vorsprung vor den Teams aus Slowenien und Österreich. Am Sonntag wird dann die Qualifikation für den folgenden Einzelwettbewerb nachgeholt. Im Wettkampf sichert sich der junge Norweger Daniel André Tande mit Weiten von 142 m und 140,5 m den 1. Platz. Zweiter wird Peter Prevc (SLO, 139 m / 138 m), Dritter Severin Freund (GER, 134 m/132 m). Der Sachse Richard Freitag erreicht mit nur 0,1 Punkten Rückstand auf Platz drei einen starken 4. Rang.
Schneemangel und Prognosen für weiteres warmes Dezemberwetter veranlassen kurz vor Weihnachten die Absage des für den 02./03. Januar 2016 geplanten Weltcups in der Nordischen Kombination.
Im Februar liegt endlich genug Schnee im Vogtland, so dass der Continentalcup in der Nordischen Kombination wie geplant stattfinden kann. Beim Finale der Wettkampfserie liegt am 12.03. der Norweger Thomas Kjelbotn nach einem Sprung auf 131,5 m in Führung. In der Loipe gewinnt jedoch sein Landsmann Espen Andersen den 10 km Einzelwettbewerb und verdrängt Kjelbotn auf den 2. Rang. Dritter wird Martin Fritz (AUT). Tim Kopp (VSC Klingenthal), der 17-jährige Goldmedaillengewinner der diesjährigen Jugendolympiade in Lillehammer, feiert in diesem Wettkampf seine COC-Premiere. Der finale 15 km Wettbewerb mit 2 Sprüngen am 13.03. muss kurz vor Ende des ersten Wertungsdurchganges wegen zu starken Windes abgebrochen werden. Der provisorische Wettkampfsprung vom 11.03. kommt zum Einsatz. Als erster geht der Tscheche Ondrej Pazout mit 11 Sekunden Vorsprung in das auf 10 km verkürzte Rennen. Es gewinnt erneut Espen Andersen vor Thomas Kjelbotn (beide NOR). Dritter wird der Franzose Laurent Muhlethaler. Der Österreicher Martin Fritz holt sich den Sieg in der Gesamtwertung. Die Plätze 2 bis 5 werden ebenfalls von Österreichern belegt, was den Athleten aus dem Nachbarland auch den Sieg in der Nationenwertung sichert