100 Tage bis zum Weltcup
Andreas Wellinger, Richard Freitag, Severin Freund und Andreas Wank (von links) gewannen in Klingenthal beim Weltcup im vergangenen Jahr Ob es in 100 Tagen wieder mit einem Sieg der deutschen Adler klappt?
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100 Tage bis zum Weltcup

Klingenthal. Der Countdown läuft! Am heutigen Mittwoch - 24. August 2016 -  sind es noch genau 100 Tage bis zum FIS Weltcup Skispringen in der Sparkasse Vogtland Arena. Während die besten Skispringer der Welt sich derzeit in Japan auf den FIS Grand Prix in Hakuba vorbereiten, befinden sich die Vogtländer also auf direktem Weg zum bereits zehnten FIS Skisprung-Weltcup am Klingenthaler Schwarzberg. Kuriosität am Rande: Die zweite Einzelentscheidung am Sonntag, 4. Dezember, wird exakt 4.000 Tage nach dem Weihesprung am 22. Dezember 2005 stattfinden. Grund genug also, der Skisprungwelt ein weiteres Mal zu beweisen, dass das Vogtland inzwischen zu den gestandenen Größen auf der Schanzen-Weltkarte zählt. Die Anspannung wird dabei auch knapp 10 Jahre nach dem ersten Weltcup an gleicher Stelle nicht kleiner, gesteht Arena-Geschäftsführer Alexander Ziron: „Im Gegenteil. Wir haben ja selbst die Messlatte in den vergangenen Jahren sehr hoch und Jahr für Jahr noch höher gelegt. Unser Anspruch sind sportlich perfekte Veranstaltungen. Da geht der Spielraum für mögliche Fehler gegen Null.“ Dafür, dass man diesem Anspruch einmal mehr gerecht werden wird, spricht auch die Kontinuität. Ziron weiter: „Es gab bei uns über die Jahre nur ganz wenige personelle Veränderungen. Der Großteil unserer Stammmannschaft ist noch der gleiche, wie beim allerersten Weltcup 2007. Dadurch sind viele Abläufe extrem gut eingespielt.“ Um sich in Weltcupstimmung zu versetzen sind die Klingenthaler dabei bereits im Herbst gefragt. Zwei Monate vor dem FIS Weltcup findet am 2. Oktober zunächst das Finale des FIS Grand Prix in der Sparkasse Vogtland Arena statt. Von einem Testlauf für den Weltcup will Alexander Ziron aber nichts hören: „Der Grand Prix hat bei uns eine mindestens genauso große Tradition wie auch der Weltcup. Nach der Pause im vergangenen Jahr freuen wir uns riesig auf dieses Highlight. Da machen wir keine Abstriche.“
Aus sportlicher Sicht freut Ziron sich vor allem auf eine Neuauflage des Duells zwischen Severin Freund und Peter Prevc. Und hegt außerdem einen Wunsch: „Es wäre Klasse, wenn Gregor Schlierenzauer auf die Schanze zurück käme. Er ist ja Ehrenmitglied bei uns und hat die Geschichte der Sparkasse Vogtland Arena mitgeprägt. Dazu hat er auch hier im Vogtland sehr viele Fans.“ Dass grundsätzlich Lokalmatador Richard Freitag besonders hoch im Kurs der skisprungbegeisterten Vogtländer steht, ist ohnehin bekannt.
Apropos Fans. An die hat Ziron ebenfalls noch einen Wunsch: „Wir versuchen in jedem Jahr, die Preise für die Eintrittskarten so niedrig wie möglich zu gestalten. Gleichzeitig sind wir aber auch auf die Einnahmen angewiesen, um die Veranstaltungen überhaupt finanzieren zu können. Vielleicht kann der eine oder andere Vogtländer ja noch einmal in seinem Sparstrumpf kramen und uns zu einem noch größeren Publikum als in den vergangenen Jahren verhelfen. Wir wollen unsere Region bestmöglich verkaufen. Das geht am besten mit einem vollen Stadion.“
Im Vorverkauf kann man für den FIS Grand Prix noch bis 31. August bis zu 5,00 Euro pro Karte sparen. Für den Weltcup noch bis Ende Oktober gar bis zu 7,00 Euro.