Deutsche Springer auf gutem Weg in Olympiasaison
Pressekonferenz: Ziron, Freitag, Schuster, Wank
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Deutsche Springer auf gutem Weg in Olympiasaison

Die Deutschen Skispringer sind auf einem guten Weg in die Olympiasaison. So lautet das Fazit von Bundestrainer Werner Schuster nach einem mehrtägigen Lehrgang der Adler in der Vogtland Arena Klingenthal. „Wir sind froh, dass die Jungs alle gesund sind und vor der Olympiasaison schon auf einem beachtlichen Niveau trainieren“, so Schuster beim DSV-Medientreffen.
 
Die derzeit sechs besten DSV-Springer - Karl Geiger, Danny Queck, Andreas Wellinger, Severin Freund, Michael Neumeyer und Richard Freitag – absolvierten auf dem modernen Backen in Klingenthal einen mehrtägigen Lehrgang. Zum Abschluss stellte sich das DSV-Team den Medien. Geduldig beantworteten sie die Fragen der Journalisten aus 20 Fernseh-, Rundfunk- und Zeitungsredaktionen.
Andreas Wank bekannte unter anderem, dass für ihn die Wiederholung seines Gesamtsieges beim FIS Sommer Grand Prix vom Vorjahr nicht im Mittelpunkt steht. Olympia heißt das große Ziel. „Je nachdem wie es läuft, werde ich entscheiden, bei welchem Wettkampf ich dabei bin“, sagte Wank. Richard Freitag fügte an: „Wichtig ist jetzt, nach der Pause wieder richtig fliegen zu lernen. Hier in Klingenthal hat es schon gut geklappt.“
Auf alle Fälle wird das DSV-Team mit der stärksten Besetzung zum Auftakt des FIS Sommer Grand Prix vom 26. bis 28. Juli in Hinterzarten an den Start gehen. „Vor Olympia werden wir keine großen Experimente machen. Wir haben seit vier Jahren unser Konzept, das die hungrige Truppe immer besser umsetzt. Dafür arbeiten wir auch intensiver mit der Wissenschaft zusammen. Es kommt ständig mehr auf die Qualität der Sprünge an. Dabei müssen sich die Jungs schnell auf Schanzen unterschiedlicher Größe einstellen. Das muss jetzt beim Sommer Grand Prix trainiert werden.“
Das Nationalteam wird sich natürlich auch wieder im Wettkampf in Klingenthal präsentieren. Am 2. und 3. Oktober wird das Finale des FIS Sommer Grand Prix erneut auf der Schanze am Schwarzberg ausgetragen. Und dann geht Ende November der Traum aller Skisprungfans in und um Klingenthal in Erfüllung – ein Weltcup-Skispringen an einem Wochenende. Das wird sogar der Auftakt in die olympische Weltcup-Saison. Am 24. November erleben die Fans eine Teamentscheidung, am 25. November ein Einzelspringen. „Das ist schon was Besonderes, hier zuhause den Auftakt der Saison zu erleben. Es ist entspannter, wenn ich nur gut eine Stunde nach Klingenthal fahren brauche. Und dann freue ich mich auf das tolle Publikum“, schaut Richard Freitag voraus. Auch Andreas Wank freut sich auf den Weltcup in Klingenthal: „Ich tu mich ja immer schwer bei den ersten Sprüngen auf Schnee. Da ich aber weiß, dass hier in der Vogtland Arena die Wettkämpfe toll laufen, noch dazu vor heimischem Publikum, dann sollte der erste Kontakt mit Schnee auch besser sein.“
In Klingenthal laufen derweil die Vorbereitungen auf den FIS Sommer Grand Prix und das Weltcup-Opening schon auf Hochtouren. „In der Infrastruktur wird sich einiges verändern, beispielsweise rückt das Sportlerlager näher an die Zuschauer ran“, sagte Alexander Ziron, Geschäftsführer des VSC Klingenthal. Der Ticketvorverkauf läuft. „Wer sich schon jetzt seine Karten sichert, bekommt Rabatt. Bis 31. August sind das 25 Prozent“, so der Cheforganisator.

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