Maciej Kot krönt überragenden Sommer
Maciej Kot feierte in Klingenthal den Tagessieg vor Kamil Stoch (li.) und Peter Prevc sowie den Gesamtsieg im FIS Grand Prix.
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Maciej Kot krönt überragenden Sommer

Klingenthal. Maciej Kot hat den Sparkassen FIS Sommer Grand Prix der Skispringer in Klingenthal gewonnen. Der Pole, der bereits zuvor als Gesamtsieger der Sommerserie feststand, feierte seinen fünften Sieg des Sommers und ließ der Konkurrenz dabei mit Weiten von 140,0 und 143,5 Metern nicht den Hauch einer Chance. Knapp 30 Punkte betrug Kots Vorsprung auf Teamkollege Kamil Stoch, der den polnischen Doppelsieg perfekt machte.

Weltcupgesamtsieger Peter Prevc landete knapp hinter Stoch auf Rang drei.

Bester Deutscher war Markus Eisenbichler, der mit einer Bestweite von 131,0 Metern hinter dem Österreicher Stefan Kraft Fünfter wurde. Über einen starken sechsten Platz durfte sich der Kanadier Mackenzie Boyd-Clowes freuen.

Aus deutscher Sicht fiel das Resultat vor 6.000 Zuschauern in der Sparkasse Vogtland Arena ansonsten ein wenig ernüchternd aus. Weltmeister Severin Freund konnte nach langer Verletzungspause auf Platz 12 noch durchaus überzeugen.

Andreas Wellinger, in der Grand Prix-Wertung Zweiter, musste sich mit Platz 15 begnügen, Stephan Leyhe und Lokalmatador Richard Freitag sprangen auf die Plätze 18 und 21.

Im Anschluss an das Grand Prix-Finale schätzte Organisationschef Alexander Ziron ein: „Wenn man bedenkt, dass es ein langes Wochenende in den Ferien war, können wir mit den 6.000 Zuschauern sehr gut leben. Ab jetzt beginnt die Vorbereitung auf den Weltcup am ersten Dezember-Wochenende. Wir werden in etwa ab Anfang November unsere Schneekanonen in Betrieb haben. Aber natürlich hoffen wir, dass es das Wetter diesmal etwas besser mit uns meint als in den vergangenen Jahren.“

Nicht gänzlich ausgeschlossen ist laut Ziron auch, dass es mehr als einen Skisprung-Weltcup in Klingenthal im kommenden Winter geben könnte: „Nach der Absage des Weltcups in Nizhny Tagil am zweiten Wochenende ist Lillehammer derzeit erster Kandidat als Ersatzausrichter. Sollte das nicht klappen, stünden wir bereit.“ Ziron rechnet „in den nächsten vier bis sechs Wochen“ mit einer Entscheidung des Internationalen Skiverbandes (FIS).