Schneeproduktion läuft nach Plan – Erste Meldungen für Weltcup
Lech Pochwala, Mitarbeiter der Sparkasse Vogtland Arena, hat am Freitagmittag die Anschlüsse der Schneekanonen kontrolliert, damit bei den angekündigten Minusgraden sofort Schnee geschossen werden kann.
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Schneeproduktion läuft nach Plan – Erste Meldungen für Weltcup

Klingenthal. Drei Wochen vor der Qualifikation zum Skisprung-Weltcup in Klingenthal läuft die Schneeproduktion in der Sparkasse Vogtland Arena nach Plan. Nachdem bereits vor einer Woche die „Snow Factory“ in Betrieb genommen wurde, die auch bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes Kunstschnee produzieren kann, wird inzwischen auch mit herkömmlichem Gerät gearbeitet. Marcus Stark, Vize-Präsident des VSC Klingenthal: „Seit Mitte der Woche haben wir regelmäßig Frost, vor allem in der Nacht. Dadurch können wir nun auch unsere eigenen Schneekanonen vereinzelt einsetzen.“

Nachdem in den vergangenen Jahren unter teils extremen Witterungsbedingungen bis zum letzten Moment um jedes Krümelchen Schnee gebangt werden musste, werden die Nerven der Veranstalter in diesem Jahr ein wenig geschont. „Es läuft tatsächlich verhältnismäßig entspannt. Aber wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben. Es sind ja noch drei Wochen bis zum Weltcup. Da kann das Wetter auch durchaus nochmal kippen“, so Stark weiter.

Unterdessen sind auch die ersten Meldungen von Athleten für den Weltcup eingetroffen. So haben Frankreich, Japan, Kasachstan, Polen und Russland ihre Aufgebote bereits bekannt gegeben.

Freuen dürfen sich die Skisprungfans demnach unter anderem auf die japanische Legende Noriaki Kasai, Grand Prix-Gesamtsieger Maciej Kot und seinen polnischen Teamkollegen und Doppelolympiasieger Kamil Stoch sowie mit dem Russen Dimitry Vassiliev auf einen echten Skisprung-Veteranen. Insgesamt werden Athleten aus 18 Nationen in Klingenthal erwartet.