Snowfactory eingeschwebt
Karsten Wolf gehörte heute zu den Helfern beim Aufbau der Snowfactory.
(c) Brand-Altuell

Snowfactory eingeschwebt

Klingenthal. 29 Tage vor dem Weltcup ist die „Snowfactory“ ist heute in der Sparkasse Vogtland Arena eingeschwebt. Damit kann 29 Tage vor dem Weltcup der Skispringer die Schneeproduktion beginnen. Neben der Talstation der Erlebnisbahn Wieli wurden die zwei riesigen Container per Kran von Tiefladern gehoben und angeschlossen. Nun wird bis kurz vor dem Weltcup vom 2. bis 4. Dezember Kunstschnee produziert. Wasser wird in der „Snowfactory“ zu Eis gekühlt, das  dann in winzigen Kristallen über Rohre direkt in den Schanzenauslauf geblasen wird. Ab Samstagvormittag schneit es also in der Arena.
Wie im Vorjahr wird die „Snowfactory“ vom Deutschen Skiverband DSV angemietet. Bisher hat sie in Oberhof für den Biathlon-Weltcup das „weiße Gold“ produziert. Nun werden in der Sparkasse Vogtland Arena täglich 50 Tonnen Wasser in Schnee verwandelt. „In den nächsten Wochen können wir cirka 3.000 Kubikmeter Kunstschnee produzieren. Im Schanzenauslauf entsteht so eine große Halde, die dann kurz vor den Wettkämpfen mit Pistenbullys auf dem Aufsprunghang und im Auslauf verteilt wird“, erklärt Marcus Stark, Vizepräsident von Weltcup-Organisator VSC Klingenthal ein.
Sobald es Minustemperaturen gibt, werden auch die Schneekanonen zugeschaltet. Laut Wettprognosen soll die Temperatur in den nächsten Tagen unter die Null-Grad-Grenze fallen.  Für die Besucher der Arena bietet sich die Chance, schon jetzt ein bisschen Winter mit Schnee zu erleben.  
Der Ticketvorverkauf für den Weltcup läuft weiter.